Jo Lang: "Mehr Sport und weniger TV*
Joe Lang war total begeistert von der Initiative „Mehr Sport an den Schulen“. Er sagte: „Jugendliche essen zu ungesund, da wäre Sport genau das richtige für sie.“ Selber joggt er so oft wie die Arbeit es ihm erlaubt. Das Interview mit Joe Lang führten Katharina und Linda.
Linda, Joe Lang, Katharina
Was halten Sie von unserer Initiative "Fit statt fett"?
Ich finde die
Initiative sehr sinnvoll, die Jugend hat nämlich nicht genug Bewegung. Die Jugendlichen werden immer bequemer, benutzen für kurze Strecken schon den
öffentlichen Verkehr. Sie hocken immer vor dem TV oder vor dem
Computer. Ich unterstütze diese Initiative voll und ganz.
Wie hallten Sie es persönlich denn mit Sport?
Ich
jogge regelmässig und achte auch darauf was ich esse. Ich fahre auch
nicht Auto und daher bewege mich immer mit dem Velo vorwärts.
Haben Sie sich schon als Jugendlicher für Politik interessiert?
Ja,
ich habe mich schon immer für Politik interessiert. Da wir keine Bücher zuhause
hatten, las ich auch immer Zeitungen. Mit 16 Jahren hatte ich dann
meine eigene politische Meinung.
Was haben Sie für politische Ziele, die Sie noch erreichen möchten?
Auf jeden Fall die Klima-Erwärmung bremsen. Dann möchte ich auch in der Schweiz mehr grüne Flächen erhalten und dafür muss
man einfach dichter bauen. Und dann ist mir sehr wichtig, dass auf der Erde mehr Friede herrscht.
Haben Sie noch genug Zeit für Ihre Familie?
Ich
arbeite 70 Prozent als Nationalrat und rund 30 Prozent als Lehrer an der Berufsschule
in Zürich. Ich habe daher sehr wenig Zeit. Ich versuche möglichst an den Sonntagen für meine Familie Zeit zu haben.
Wollen Sie einmal Kinder?
Nein, dieses Thema ist für mich abgeschlossen.
Ich habe gelesen, dass sie von der Schule geflogen sind.
Stimmt das?
Ja das stimmt, ich wurde von der Schule geworfen. Weil ich eine fremde Weltanschauung hatte.
Bereuen Sie es dass Sie von der Schule geworfen wurden?
Nein,
denn ich fand schnell eine neue Schule in Zug. Und hatte dann mein
Abschluss gleichzeitig wie meine alten Kollegen in der alten Schule.